Standboxsack in unterschiedlichen Kampfkünsten

Nicht nur in unterschiedlichen Kampfsportarten, sondern auch in unterschiedlichen Kampfkünsten ist ein Standboxsack einsatzfähig. Mitunter weisen Kampfkünste untereinander viele Unterschiede auf. Beispielsweise bestehen Gemeinsamkeiten vor allem in Trainingseinheiten durch die Verwendung eines Standboxsacks. Aus diesem Grund erfolgt nachfolgend eine kurze Abhandlung über die Gruppe der Kampfkünste repräsentiert durch Krav Maga, Systema und Wing Chun.

Standboxsack in Kampfkunst

Krav Maga

Krav Maga ist ein Selbstverteidigungssystem aus Israel. Darüber hinaus findet es seine Anwendung auch im zivilen Bereich. Diese Selbstverteidigung zeichnet sich sowohl durch effektive als auch durch effiziente Methoden aus. Das Spektrum der erlernbaren Techniken in dieser Kampfkunst ist breit gefächert. Beispielsweise umfasst es Fausttechniken gleichermaßen wie Knie- und Tritttechniken. Außerdem wird die Entwaffnung des Gegners simuliert. Folglich sind die möglichen Techniken anhand eines Standboxsacks anwendbar.

 

Systema

Bei Systema handelt es sich um eine Kampfkunst aus Russland. Primäre Trainingsinhalte sind der Messerkampf oder das so genannte Grappling. Dies zeichnet sich durch Griffe, Hebel und Würfe aus. Für das Schärfen körpereigener Instinkte kann das Training an einem Dummy hilfreich sein. Das authentische Antlitz einer solchen Puppe kann den Ernstfall in Notsituationen vorbereiten.

 

Wing Tsun

Wing Tsun, auch Wing Chun genannt, ist eine Kampfkunst mit Ursprung in China. Diese Form ist eine weit verbreitete Form der Selbstverteidigung in der westlichen Welt. Beispielsweise können die im Wing Tsun fundamentalen wichtigen Kettenfauststöße an einem stehenden Boxsack trainiert werden. Unter Kettenfauststöße versteht man das schnelle Schlagen von Fauststößen mit Hilfe beider Hände. Ebenso ist ein Training von Handkantenschlägen möglich.

In allen drei hier vorgestellten Systemen eignet sich die Verwendung eines Standboxsacks auf unterschiedliche Art und Weise. Erstens sind die jeweiligen Kampfkünste einzeln daran trainierbar. Zweitens ist es auch möglich, dieses Trainingsgerät bei gemeinsamen Trainingseinheiten in der Gruppe zu verwenden. Zum Beispiel profitieren bestimmte Schlagmuster von ständiger Wiederholung an einem Standboxsack in der Kampfkunst. Übung macht bekanntlich den Meister.